Videobotschaft von Barbara Maurus

Videobotschaft von Barbara Maurus

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Gedanken zum 3. Sonntag der Osterzeit von Clara Schönfelder

Gedanken zum 3. Sonntag der Osterzeit von Clara Schönfelder:

„Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. (…) Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. (…) Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. (…) Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. (…) Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.“ (aus Joh 21)

Liebe Brüder und Schwestern im Glauben,
die Situation der Jünger ist eine sehr schwierige. Jesus ist gestorben, sie sind nun auf sich gestellt. Da wollen sie ihrer üblichen Tätigkeit nachgehen, dem Fischen, doch sie fangen rein gar nichts. Ihr Netz bleibt leer. Auch wir befinden uns momentan in einer schwierigen Situation. Vieles funktioniert nur umständlich und vielleicht fühlen auch wir uns hin und wieder allein gelassen. Unsere gewohnten Tätigkeiten können wir oft nicht ausüben – unser Netz bleibt leer. Doch Jesus hat die Jünger nicht wirklich allein gelassen und als sie seinem Rat folgen, da fangen sie ein ganzes Netz voller Fische. Auch uns hat Jesus nicht verlassen. Vielleicht kommt es uns manchmal so vor, doch gerade dann ist er bei uns. Wir werfen unser Netz aus, doch wir fangen nichts, wir
scheinen nichts zu haben. Durch Jesus Christus haben wir immer etwas, wir haben Gottes Liebe. Wir haben seine Liebe, da wir seine Kinder sind.

Meister Eckhart hat gesagt: „Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.“

Wir sind geliebte Kinder Gottes. Wir sind getaufte Christinnen und Christen. Durch Gott sind wir. Auch wenn es Zeiten gibt, in denen es scheint, als hätten wir keinen Besitz und als wären unsere Handlungen leer, so werden wir immer Kinder Gottes sein. Und wir werden immer in der Gemeinschaft seiner Kinder leben. Als seine Kinder können wir uns darauf verlassen, dass auch wieder Zeiten kommen, in denen unser Netz voller Fische sein wird. Und vielleicht muss unser Netz auch in schweren Zeiten nicht leer bleiben. Vielleicht müssen wir einfach nur dem Ratschlag von Jesus folgen und es einfach mal auf der anderen Seite auswerfen.

Clara Schönfelder, Pastoralassistentin

Link: Text zum Download


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Gedanken zum weißen Sonntag von Pfarrer Ulrich Bach

Gedanken zum weißen Sonntag von Pfarrer Ulrich Bach:

„Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! (…) Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! (…) Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. (…)

Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! (…) Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (aus Joh 20)


Liebe Gemeinde, liebe Besucher*innen unserer Kirchen im Pfarrverband Menzing,
seit etwas mehr als fünf Wochen können wir uns nicht zur Gottesdienstfeier in unseren Kirchen versammeln. Für mich ähnelt diese Situation schon ein wenig der Verfassung der Jünger im Evangelium, das immer am 2. Sonntag der Osterzeit gelesen wird: Sie sind nach den verstörenden Ereignissen des Leidens und Sterbens Jesu, seiner Grablegung und dann nach der Botschaft der Auferstehung, die sie von den Frauen vernommen haben, völlig verängstigt und schließen sich ein. Noch ist fast nichts zu spüren von der ungeheuren Sprengkraft, die das Evangelium von Ostern in sich trägt. Nur langsam bahnt es sich den Weg in die Herzen der Jüngerinnen und Jünger.
Wann werden wir wieder öffentlich Gottesdienste feiern können, wann können wir den Osterjubel, das Halleluja wieder gemeinsam singen? … Weiterlesen.

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/17/Thoerl_Pfarrkirche_St_Andrae_Passion_16_Christus_und_der_unglaeubige_Thomas_08022013_277.jpg, siehe auch Bildnachweise.


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Gebet für den synodalen Weg

Gebet für den synodalen Weg:

Dieses Bild liegt ab Ostermontag in den Pfarrkirchen aus. Es beinhaltet auch ein Gebet für den sogenannten Synodalen Weg. Gerne können Sie den Flyer auch herunterladen (bitte klicken).

Eine Anregung von Diakon Stefan Schori dazu: Vielleicht machen Sie sich am Ostermontag auch auf den Weg. Lesen Sie zunächst zu Hause das Tagesevangelium (Lk 24,13-35).

Wenn Sie zu zweit sind, erzählen Sie einander auf Ihrem Weg, was Ihnen Sorge bereitet, Angst macht, traurig stimmt. Halten Sie einen Moment inne (vielleicht in einer der Pfarrkirchen) Im Gebet können Sie Gott Ihre Nöte und Ängste sagen. Auf dem Rückweg können Sie Ihrem Gesprächspartner/Ihrer Gesprächspartnerin auch von Ihrer Hoffnung erzählen. Teilen Sie in welcher Form auch immer daheim Brot und Wein.

Wenn Sie mit einem Kind unterwegs sind, können Sie es so ähnlich machen. Allerdings reden immer nur zwei. Der oder die Dritte hört zu und überlegt vielleicht, wo könnte Hoffnung herkommen. Wenn Sie zu viert zusammenleben, gehen Sie am besten immer zu zweit ein Stück des Weges. Ist Ihre Familie noch größer, sprechen Sie am besten zu zweit oder zu dritt.

Wenn Sie ganz allein leben, könnten Sie überlegen, wen rufe ich heute bewusst an. Wem mag ich von meinen Sorgen, Ängsten, von meiner Einsamkeit und Traurigkeit erzählen. Im Gebet können Sie auch Gott Ihre Nöte, Ihre Enttäuschung und Ängste mitteilen. Am Ende Ihres Telefonats können Sie dem anderen/der anderen vorschlagen, bewusst gleichzeitig ein Stück Brot essen und einen Becher mit Wein zu trinken.

Flyer zum Download
Bildnachweis: „Der Weg nach Emmaus“, Christel Holl © Beuroner Kunstverlag

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Ostergruß von Pfarrer Ulrich Bach

Ostergruß von Pfarrer Ulrich Bach:

Ostern heißt:

Gott schafft Leben – mitten in Todesnot.

Davon sprechen die Texte und Zeichen der Osternacht:

  • Die Schöpfung Gottes aus dem Chaos zur Ordnung, aus dem Dunkel zum Licht;
  • Die Rettung Isaaks – auf ihm ruht die Verheißung an Israel;
  • die Rettung des Volkes Israel am Schilfmeer, die große Befreiungstat Gottes;
  • die Auferweckung Jesu am dritten Tag – Gott rettet durch den Tod hindurch;
  • in der Taufe sind wir alle mithineingenommen in das neue Leben Jesu Christi.

Gott schafft Leben mitten in Todesnot – dieser Glaube hat gerade in diesen Zeiten von Corona im Jahr 2020 seine Gültigkeit!

Gesegnete Ostern!

Ulrich Bach, Pfarrer

Als PDF zum Ausdrucken.

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Gedanken zum Karfreitag von Pastoralassistentin Clara Schönfelder

Gedanken zum Karfreitag von Pastoralassistentin Clara Schönfelder:

» Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,
am Karfreitag versammeln wir uns nachmittags in der Kirche. Zu der Stunde, in der Jesus am Kreuz gestorben ist hören wir die Passion. Wir hören vom Leiden und vom Sterben Jesu Christi. Im Anschluss an die Passionsgeschichte sprechen wir die großen Fürbitten. Wir verehren Jesus am Kreuz und tragen im Anschluss seine Leidensgeschichte und unsere Bitten mit nach Hause.

Heute können wir uns nicht versammeln, doch wir können trotzdem gemeinsam beten. Das Gebet verbindet uns, unabhängig davon an welchem Ort wir uns befinden. Gerade jetzt gibt es viele Menschen für die wir beten können. Sie finden hier eine mögliche Bitte für diesen Karfreitag. … Lesen Sie mehr. «

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Gedanken zum Gründonnerstag von Diakon Stefan Schori

Gedanken zum Gründonnerstag von Diakon Stefan Schori:

» Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,
ganz bewusst legen wir vom Seelsorgeteam keine fertig ausgearbeiteten Predigten in den Kirchen aus.
Aber eine kleine Ausnahme mache ich heute. Denn der Anfang zur Predigt am Gründonnerstag war mir schon kurz nach Ostern im vergangenen Jahr klar. Meine Predigt hätte so angefangen, wenn wir uns am Gründonnerstag zur Messe vom letzten Abendmahl versammelt hätten: … Lesen Sie mehr. «

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Gedanken zum Palmsonntag von Gemeindereferentin Barbara Maurus

Gedanken zum Palmsonntag von Gemeindereferentin Barbara Maurus:

» Liebe Mitchristinnen und liebe Mitchristen,
mit dem Palmsonntag beginnt die sogenannte „Heilige Woche“, die schließlich im Osterfest ihren Höhepunkt findet.
Wenn wir auf das Leben Jesu und die damit verbundenen Gottesdienste schauen, ist die „Heilige Woche“ geprägt von Kontrasten, Widersprüchen und Zumutungen. Das beginnt bereits bei der Feier des Palmsonntages:
zwei Evangelien – zwei Gegenpole: Jesus wird wie ein König gefeiert
und sein Leiden und Sterben am Kreuz.
Jubel und Einsamkeit; Zustimmung und Ablehnung;
Kleider als Teppich und Kleider, vom Leib gerissen. Lesen Sie mehr. «

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Video-Ansprache von Pfarrer Ulrich Bach / Karwoche 2020

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