„Mein Auto kennt den Weg ganz alleine“

„Mein Auto kennt den Weg ganz alleine“

Gedanken von Gemeindereferentin Barbara Maurus

„Mein Auto kennt den Weg ganz alleine“, denken wir bei manchen schon oft gefahrenen, vertrauten Fahrstrecken in unserem Alltag. Dabei laufen wir Gefahr, unkonzentriert zu werden, die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit für Unerwartetes zu verlieren.

Auch auf unserem Glaubensweg fühlt es sich mitunter ähnlich an: Glauben als Gewohnheit, als Sicherheit, als Tradition, vom Elternhaus übernommen. Darum sind wir auch in Glaubensangelegenheiten gefährdet, unkonzentriert zu werden, die manchmal überraschend andere Begegnung mit Gott in unserem Leben zu übersehen oder sie als Irritation zu erleben.
Sein unplanbares Kommen und Wirken beunruhigt mehr, als dass es Freude bereitet.

Versuchen wir trotz aller Glaubensgewohnheiten achtsam zu bleiben für das Außergewöhnliche, das überraschend Andere und somit für Gottes Spuren in unserem alltäglichen Leben.

Barbara Maurus, Gemeindereferentin

Bildnachweis: Denis Geier auf Pixabay


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